Alexander Fenz – Heilpraktiker für Psychotherapie in Leipzig
Über mich

Alexander Fenz
HP.psych. spezialisiert auf Hypnosetherapie
Wenn Du zu mir kommst, wirst Du merken, dass ich mich weniger an Deinen Gedanken orientiere als an dem, was Du innerlich erlebst. Auch wenn wir als Menschen viel denken – unser Leben ist ein erlebtes Leben und kein erdachtes. Deshalb ist für die Qualität meiner Arbeit das persönliche Erleben meiner Klienten der wichtigste Indikator: Wenn sich etwas in die gewünschte Richtung bewegt, sind wir auf dem richtigen Pfad. Wenn nicht, korrigieren wir den Kurs. Warum ich so arbeite, hat mit meinem Weg zu tun.
Aus dem Wunsch heraus, mir selbst zu helfen, beschäftigte ich mich bereits mit etwa 19 Jahren mit unterschiedlichen Themenfeldern der Psychologie und Meditation. Ich wusste damals selbst, wie es sich anfühlt, in etwas festzustecken und nicht weiterzukommen. Mein großes Interesse daran, wie der menschliche Geist funktioniert, was sich in den Tiefen des Unbewussten befindet und wie Veränderung genau funktioniert, motivierte mich, mich sowohl mit modernen westlichen Methoden als auch mit asiatischen und traditionellen Methoden auseinanderzusetzen. Dabei verlagerte sich mein Fokus immer mehr von „über Dinge lesen“ hin zu eigenen Erfahrungen – an mir selbst erforschen und erleben. Diese praktische Forschungshaltung ist geblieben und macht einen großen Teil meiner Expertise aus: Wenn ich von einer interessanten Methode erfahre, versuche ich schnellstmöglich, eine eigene Erfahrung damit zu machen. Über die Jahre ist dadurch ein reicher Erfahrungsschatz entstanden, der in meine Arbeit einfließt.
Während ich mich in meiner Freizeit mit diesen Themen auseinandersetzte, wählte ich zunächst einen anderen Berufsweg – zuerst in der Naturwissenschaft als Chemielaborant, danach im Maschinenbaustudium. Diese Zeit hat mir etwas mitgegeben, das ich bis heute nutze: die Gewohnheit, Dinge systematisch zu prüfen, statt sie einfach zu glauben. Doch ich bemerkte schon im Studium, dass ich diese Art des Denkens zwar ganz gut beherrsche, aber keine Leidenschaft damit verband. Glücklicherweise hatte ich den Mut, mich auch beruflich an dem auszurichten, was mich wirklich beschäftigte: Während meines Masterstudiums entschied ich mich für die Selbstständigkeit als Hypnotiseur – zuerst als Coach, dann als Therapeut. Mein erstes Seminar im Bereich der Hypnose belegte ich 2012, und 2017 eröffnete ich meine Hypnosepraxis in Leipzig.
Für Hypnose habe ich mich aus einem ganz einfachen Grund entschieden: Hypnose ist meiner Erfahrung nach die Methode, die ein sehr breites Anwendungsfeld hat und gleichzeitig sehr zielgerichtet in die Tiefe gehen kann. Dadurch lässt sich ein gewünschtes Thema in der Tiefe und ursachenorientiert bearbeiten. Diese Stärken sehe ich so nur in der Hypnose vereint.
Parallel vertiefe ich seit 2018 meine Achtsamkeits- und Meditationspraxis im Zen – als tägliche Meditationspraxis, aber auch in intensiveren Erfahrungen in Retreats und bei Aufenthalten im Kloster. 2024 lebte ich für drei Monate im Crestone Mountain Zen Center in Colorado. Die dort erlernte innere Haltung und die kultivierte Aufmerksamkeit fließen stark in meine Arbeit als Hypnosetherapeut ein – wie genau, beschreibe ich weiter unten bei meinen Methoden.
Einen Überblick über alle Themen, mit denen Du zu mir kommen kannst, findest Du auf der Startseite meiner Hypnose in Leipzig.
Auszug meiner Ausbildungen & Fachseminare
Akademie für medizinische Hypnose, Göttingen
- Grundausbildung Hypnosecoach / Hypnosetherapie
- Fachseminar Trauma und Blockaden
- Fachseminar Gesprächshypnose
- Fachseminar Affektive Störungen
- Fachseminar Umgang mit Angst
- Fachseminar Verhaltensstörungen
- Fachseminar Selbsthypnose
Deutsches Institut für Klinische Hypnose, Magdeburg
- Grundausbildung / Ursachenorientierte Hypnose
- Rob de Groove: Stephens Protokoll
- Paul Aurand: Spirituelle Hypnose
Hypnoschool Hamburg
- Simpson Protokoll
- Esdaile- und Sichort-Zustand
- Blitzhypnose
Weitere
- Auflösende Hypnose (Floris Weber)
- Thermedius-Institut – Fachausbildung Schlafstörungen
- Somatic Experiencing – Einführungsseminar
Auszug meiner Selbsterfahrungen & selbst erlebten Methoden
Psychotherapie-Verfahren
- Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie (Schematherapie), Gestalttherapie
- Systemische Therapie und systemisches Familienstellen
- Hypnose- und hypnosystemische Therapie
Trauma- & Körperarbeit
- Traumatherapie: Somatic Experiencing (SE) und NARM
- Tension & Trauma Releasing Exercises (TRE)
- Körpertherapie-Methoden wie Craniosacral-Therapie, De-Armoring, Shén Dào, Shiatsu
Meditation & Atem
- Meditationsretreats (Zen und Vipassana)
- Holotropes Atmen und weitere Atemtechniken
Traditionelle Heilweisen
- Traditionelle Heilweisen Südamerikas (Selbsterfahrung vor Ort in Peru)

Meine Methoden
Über die letzten zehn Jahre habe ich unterschiedliche Methoden und Ansätze durch Selbsterfahrung erlebt und einige davon auch erlernt, um Veränderungen im Unterbewusstsein hervorzurufen. Dabei setze ich einige Methoden weitaus häufiger ein als andere. Im Hintergrund meiner Arbeit steht ein achtsamkeitsbasierter Ansatz, den ich aus meiner langjährigen Zen-Praxis mitbringe. Konkret bedeutet das: Ich orientiere mich am inneren Erleben meiner Klienten – sowohl um ihre Hintergründe, Probleme und Ziele besser zu verstehen, als auch in der eigentlichen Veränderungsarbeit.
Meiner Beobachtung nach leiden wir nicht an unseren Gedanken, Erfahrungen und Lebensumständen – sondern an den damit verbundenen Gefühlen und Körperwahrnehmungen. Wenn die belastenden Gefühle und Körperwahrnehmungen verarbeitet sind, lassen sich auch schwierige Ereignisse unserer Biografie als Ressource nutzen.
Ursachenorientierte Hypnose: Regressionshypnose & Vergebungsarbeit
Die ursachenorientierte Hypnose gehört zu den Kernmethoden meiner Arbeit. Hier geht es darum, die Ursache hinter belastenden Emotionen ganz direkt zu lösen – zum Beispiel durch Regressionshypnose. Eine weitere Methode ist die Vergebungsarbeit, bei der ungeklärte Beziehungsdynamiken gelöst werden. Vergeben bedeutet dabei nicht, etwas gutzuheißen, was schlecht war. Es geht lediglich darum, sich selbst aus alten, schadenden Beziehungsmustern zu befreien und Raum für Neues zu schaffen.
Yager Code (auch Yager-Therapie oder Subliminaltherapie genannt)
Der Yager Code ist eine vom Amerikaner Dr. Edwin Yager entwickelte Methode, die mit speziellen Anteilen unseres Geistes arbeitet – innerhalb der Methode wird dieser Anteil das „Zentrum“ genannt. Das Besondere: Es ist nicht nötig, alte Gefühle oder Erlebnisse noch einmal zu durchleben, und es wird auch nichts suggeriert oder „manifestiert“. Yager – zunächst Ingenieur, später Professor für Psychiatrie an der University of California – ging davon aus, dass unser „Zentrum“ mit Unterstützung des Therapeuten Probleme unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle lösen kann. Der Yager Code ist dabei eine Art Lösungsalgorithmus, den das „Zentrum“ unter Anleitung des Therapeuten umsetzt. Dadurch ist es sogar möglich, an Themen zu arbeiten, über die ein Klient inhaltlich nicht sprechen möchte – oder nicht sprechen kann.
Simpson Protokoll
Das Simpson Protokoll kann aus einer gewissen Perspektive dem Yager Code sehr ähnlich erscheinen – und weist zugleich große Unterschiede auf. Die Ähnlichkeit: Beide Methoden gehen davon aus, dass der menschliche Geist nicht einfach nur aus „Bewusstsein“ und „Unterbewusstsein“ besteht, sondern feiner differenziert ist. Im Simpson Protokoll wird der zentrale Anteil als „Überbewusstsein“ bezeichnet, und wie beim Yager Code geschieht die eigentliche Arbeit unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle. Der grundlegende Unterschied: Ines Simpson, die Entwicklerin der Methode, arbeitet weitreichender und ganzheitlicher – das Simpson Protokoll bezieht neben klassischen Konzepten auch körperliche Ebenen emotionaler Probleme sowie energetische und spirituelle Aspekte mit ein. Auch hier muss der Klient nicht zwingend von den belastenden Themen oder Erlebnissen erzählen. Ich setze das Simpson Protokoll vor allem bei sehr komplexen, vielschichtigen Themen ein – oder in späteren Sitzungen, wenn die primären Methoden bereits gewirkt haben und es um feine Nuancen geht.
Spirituelle Hypnose & Rückführungen
Mit spirituellen Methoden sind Techniken gemeint wie Rückführungen in frühere Leben, der Kontakt mit spirituellen Ebenen und Begleitern oder das „Leben zwischen den Leben". Die ersten Fragen, die auftauchen, wenn man von solchen Dingen hört, sind: „Gibt es wirklich so etwas wie Reinkarnation?", „Hat der Mensch eine Seele?" – und am häufigsten: „Glaubst du an diese Dinge?" Auch ich habe mir viele dieser Fragen gestellt und stelle sie mir manchmal heute noch. Über die Jahre meiner Selbsterfahrung bin ich immer wieder mit Erfahrungen aus diesem Spektrum in Kontakt gekommen und hatte anfangs Schwierigkeiten, sie einzuordnen. Mittlerweile habe ich eine klare Haltung dazu gefunden:
Ich weiß nicht, wie die Wirklichkeit beschaffen ist und welche dieser spirituellen Konzepte wahr sind und welche nicht. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung anderer, dass viele Menschen spirituelle Erlebnisse haben, die einen tiefen Einfluss auf ihr Leben nehmen. Die erlebten Erfahrungen selbst sind real – unabhängig vom Erklärungsmodell. Als Therapeut ist es nicht meine Aufgabe, Weltbilder zu vermitteln, sondern Menschen auf ihrem Lebensweg zu helfen.
Gelernt habe ich diese Arbeit bei Paul Aurand, einem der international führenden Lehrtrainer für spirituelle Hypnose. Ich setze sie vor allem ein bei Sinnsuche und Sinnfragen, in Trauerprozessen, in der Vergebungsarbeit, bei der Verarbeitung von Nahtoderfahrungen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen – und in der Begleitung von Sterbeprozessen. Wichtig ist mir dabei: Dies sind keine Methoden, die ein Therapeut ungefragt anwenden sollte. Ich nutze sie ausschließlich, wenn Du sie Dir wünschst und sie sich für Dich stimmig anfühlen.
Rekonditionierung
Viele Verhaltensweisen haben wir in unserem Leben direkt oder indirekt gelernt – auch, auf welche Reize, Situationen und Menschen wir mit welchen Emotionen reagieren. Mit einer Rekonditionierung ist es möglich, neue Verhaltensweisen im Unterbewusstsein zu verwurzeln. Nach einer erfolgreichen Rekonditionierung reagiert das Unterbewusstsein in der gleichen Situation mit anderen Emotionen und Gedanken. Besonders wirksam ist die Rekonditionierung nach der ursachenorientierten Hypnose: Wenn die Wurzel des Problems gelöst ist, fällt es dem Unterbewusstsein wesentlich leichter, ein neues Verhaltensmuster zu erlernen und dauerhaft umzusetzen.
Selbsthypnose
Bei der Selbsthypnose lernt der Klient, sich selbstständig in Hypnose zu versetzen – ohne fremde Hilfe. Der schnellste Weg dorthin: Ein erfahrener Hypnotiseur verankert in der Hypnose ein Codewort, mit dem sich der Klient anschließend selbst in Hypnose versetzen kann. Einsetzbar ist Selbsthypnose für viele Themen – etwa Stress- und Schmerzreduktion, emotionale Regulation, besseren Schlaf, die Vorbereitung auf wichtige Ereignisse oder zur Geburtsvorbereitung. Mehr darüber erfährst Du auf meiner Seite über Selbsthypnose.
Zusätzliche spezifische Techniken
Darüber hinaus setze ich weitere Methoden ein, deren Erläuterung hier den Rahmen sprengen würde. Häufig handelt es sich um spezifische Techniken einzelner Entwickler. Zu den Personen, deren Methoden regelmäßig in meine Arbeit einfließen, gehören Milton Erickson, Jeffrey Stephens, Bob Burns und Rob de Groof.
Blitzhypnose & Elemente der Showhypnose – therapeutisch eingesetzt
Ich setze Hypnose in meiner Praxis für therapeutische Zwecke ein – um Menschen auf ihrem Lebensweg zu helfen, nicht für Showeffekte. Gleichzeitig gibt es Elemente der Showhypnose, die sich durchaus sinnvoll für die Therapie nutzen lassen. In der Showhypnose werden zum Beispiel spezielle Schnellhypnose-Techniken verwendet (Blitzhypnose), um einen Menschen so schnell wie möglich in Hypnose zu führen. Bei manchen Klienten ist genau das zielführender als eine lange, herkömmliche Hypnoseeinleitung. Andere Elemente der Bühnenhypnose können sehr anschaulich zeigen, wie das eigene Unterbewusstsein funktioniert – und lassen sich damit ebenfalls im Heilkontext einsetzen.
Der Unterschied zur Show liegt im Zweck: Es geht nie darum, eine Person vorzuführen, sondern darum, ihr zu helfen oder ihr bestimmte Prinzipien erlebbar zu machen. Aus meiner Perspektive sollte ein guter Hypnosetherapeut die Methoden der Showhypnose zumindest verstehen – und im besten Fall sinnvoll für die Therapie einsetzen können.






