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Selbsthypnose – Das effektivste Selbsthilfe Werkzeug

von Alexander Fenz am 28.03.2020 veröffentlicht


Selbsthypnose ist eine Technik in der Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit gezielt auf Ihr inneres Erleben zu richten, um schließlich mit Ihrem Unbewussten in Kontakt zu treten.  Mit etwas Übung können Sie sich meist innerhalb kürzester Zeit selbst in Trance versetzen und Schritt für Schritt psychische und physische Probleme lösen.

Wussten Sie, dass sich jeder Mensch täglich mehrere Male ganz automatisch und ohne es zu bemerken in Trance befindet? Beispielsweise wenn sie beim Autofahren in Gedanken verloren sind, die Zeit wie im Flug vergeht und Sie plötzlich schon am Ziel angekommen sind. Wie sie diese Trancezustände effektiv nutzen können, erlernen Sie mit Selbsthypnose.

Ist es schwer Selbsthypnose zu erlernen?

Nein, es ist nicht schwer Selbsthypnose zu erlernen, aber natürlich gibt es gewisse Voraussetzungen, die für eine effektive Anwendung wichtig sind.

Selbsthypnose braucht in der Regel länger als eine klassische Hypnose, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Deshalb ist es von Vorteil, sich fokussieren zu können und ein gutes bildliches Vorstellungsvermögen zu besitzen. Außerdem sollte selbstverständlich eine gewisse Lernbereitschaft mitgebracht werden und die Motivation da sein, regelmäßig zu üben und die eigene Aufmerksamkeit zu schulen. Je höher die Motivation, desto schneller kann die Selbsthypnose erlernt werden. Dieser Zusammenhang wurde bei einer Studie herausgefunden, in der jeweils einer Gruppe krebskranker und gesunder Menschen die Selbsthypnose beigebracht wurde. Auf Grund der hohen Eigenmotivation, erlernte die Gruppe mit krebskranken Menschen die Selbsthypnose wesentlich schneller als die Vergleichsgruppe. Grundsätzlich kann jeder Mensch lernen, sich selbst zu hypnotisieren. Wie schnell der Trancezustand erreicht wird, ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich und stark von der verwendeten Methode abhängig. So ist es möglich, die Selbsthypnosetechniken schon innerhalb kurzer Zeit und mit etwas Übung zu erlernen. Für den Anfang ist es wichtig, die Selbsthypnose an einem ruhigen und geschützten Ort durchzuführen. Es ist außerdem sinnvoll, sich Zeit zu nehmen und sich stressfrei und ungestört auf die Hypnose einzustimmen. Im nächsten Schritt ist es wichtig die Selbsthypnose unabhängig von Ort und Geräuschpegel zu lernen, damit sie überall einsetzbar ist.

Wie funktioniert Selbsthypnose?

Es gibt viele Methoden, mit denen man sich die Selbsthypnose Zuhause selbst beibringen kann. Jedoch dauert es meist sehr lange, bevor man erste Ergebnisse beobachten kann oder überhaupt sicher und zuverlässig einen Trancezustand erreicht. Fehlt die professionelle Unterstützung, so kann man auch nicht einschätzen, ob man auf dem richtigen Weg ist oder nicht. Deshalb ist es sehr zu empfehlen, spezielle Seminare zur Selbsthypnose zu besuchen oder die Technik in einer Hypnosesitzung bei einem Hypnotiseur zu erlernen. Viele Hypnosepraxen lehren nämlich neben der durch den Hypnotiseur geleiteten Fremdhypnose, auch die Selbsthypnose als eine Behandlungsergänzung. Eine Fremdhypnose erleichtert den Einstieg in die Selbsthypnose sehr, da man bereits weiß, wie es sich anfühlt in Trance zu sein. So ist es möglich, gemeinsam mit dem Hypnotiseur eine passende Methode zu erarbeiten und von Beginn an auf einem höheren Level einzusteigen.

Selbsthypnose funktioniert im Prinzip genauso wie Hypnose, nur mit dem Unterschied, dass man sich selbst in die Hypnose bringt. Meistens wendet man das Prinzip der Autosuggestion an, es gibt allerdings auch noch viele weitere Techniken. Das Unbewusste wird trainiert, indem unter Anderem bestimmte Ziele mit bewusst ausgewählten Vorstellungen und Formulierungen innerlich verankert werden. Hierbei spielen positive und negative Konditionierungen mit bestimmten Erfahrungen und Situationen eine wichtige Rolle. Beispielsweise hat eine schlechte Erfahrung beim Zahnarzt sehr wahrscheinlich einen negativen Einfluss auf den nächsten Zahnarztbesuch. Im bewussten Zustand und auch mit Willensstärke ist es schwierig, Ängste auszublenden und noch schwieriger sie nachhaltig zu lösen. Durch Selbsthypnose ist es jedoch möglich, das bewusste Erleben positiv zu beeinflussen. Dadurch verändert sich dann auch das Verhalten im bewussten Zustand. Es wird möglich die negative Erfahrung zu verändern und beim nächsten Mal wesentlich entspannter und sicherer zum Zahnarzt zu gehen. Eine Schulung des Unbewussten ist immer hilfreich, um mehr Selbstwirksamkeit und Einfluss über sein Leben zu gewinnen.

Was kann alles durch Selbsthypnose beeinflusst oder verändert werden?

Selbsthypnose kann Sie bei vielen verschiedenen Problemen und Themen unterstützen. Sie hilft Ihnen unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Abnehmen
  • Raucherentwöhnung
  • Stress- und Prüfungsbewältigung
  • Motivations- und Konzentrationssteigerung
  • Körperliche und geistige Leistungsoptimierung
  • Schmerzkontrolle
  • Hilfe im Umgang mit Phobien und Ängsten
  • Schlafstörungen
  • Selbstbewusstseinssteigerung und mehr Selbstvertrauen
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen

Die oben genannten Themengebiete werden durch Selbsthypnose am meisten behandelt. Es gibt aber selbstverständlich noch weitere spezifischere Themen, die mit Selbsthypnose behandelt werden können.

Ist Selbsthypnose genauso effektiv wie Hypnose und kann Selbsthypnose die Hypnose sogar ersetzen?

Eine Behandlung durch Selbsthypnose ist mit deutlich mehr Zeitaufwand verbunden, als eine fremdgeleitete Hypnose. Nimmt man sich die Zeit, ist es aber möglich, die gleichen Ergebnisse, wie bei einer Hypnose zu erreichen. Selbstverständlich kommt es auch auf die Art des Problems an, denn nicht immer lässt sich Hypnose durch Selbsthypnose ersetzen. Kleinere und leichtere Probleme können meist selbst bewältigt werden. Bei tiefgreifenden, schwerwiegenden Problemen ist es jedoch sinnvoll, professionell begleitet zu werden. Eventuell lassen sich die Probleme verringern, aber um die Ursachen zu lösen ist schließlich eine klassische Hypnosebehandlung notwendig. Eine Kombination aus Selbsthypnose und klassischer Hypnose ist ebenso möglich und wird in vielen Fällen sogar empfohlen.

Die Selbsthypnose ist das effektivste Werkzeug der Selbsthilfe und kann ein breites Spektrum von Problemen tiefgreifend lösen, vorausgesetzt man beherrscht die Methoden richtig.

Durch Selbsthypnose lernt man, in sich hinein zu horchen und sich ernsthaft mit sich selbst und den eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Selbsthypnose kann zu einer täglichen Praxis werden, in der man sein alltägliches Leben reflektiert und neue Lösungsansätze findet. Mit etwas Übung  gelingt es, sich jederzeit in Trance  zu versetzen und dabei aufkommende Probleme selbst zu lösen. Dabei setzt man sich Anker und Suggestionen im Unbewussten. Ob Stressbewältigung, Leistungssteigerung, Raucherentwöhnung oder das Aufarbeiten und Lösen von Ängsten; eine erfolgreiche Selbsthilfe kann sehr motivierend sein und macht insbesondere die Selbsthypnose so effektiv.  Am schnellsten kann man die Selbsthypnose innerhalb einer Einzelsitzung bei einem Hypnotiseur erlernen. Dieser kann Sie in die Hypnose leiten und dort einen Selbsthypnose-Anker setzen, wie eine Art Code-Wort. Mit diesem Selbsthypnose-Anker können Sie dann in ca. 1 bis 3 Minuten in die Selbsthypnose gehen.

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